Freitag, 12. August 2011

Handwerker

Hat jemand schon mal mit Handwerkern zu tun gehabt? Ich die letzten 10 Jahre nicht (außer bei der Heizungswartung). Aber ich kann Euch sagen. Das man alleine einem Angebot wochenlang hinterherlaufen muss grenzt schon Serviceunlust. Wenn ich mir das in meinem Job erlauben würde, wäre ich schon längst pleite. Aber Handwerker? Die haben es offenbar nicht nötig, da erhält man knüppelhart als Antwort: Ja, dann gehen Sie doch zur Konkurrenz. Die arbeitet auch nicht schneller und nimmt vielleicht noch Geld für die Anfahrt. Und wenn das Angebot denn kommt, sollte man besser sitzen. Was da teilweise kalkuliert wird, lässt einem die Haare zu Berge stehen. Ok, ich erwarte beim Handwerker nicht die gleichen Materialkosten, wie im Baumarkt, aber 130% Aufschlag sind mir dann doch zu viel. Dazu kommen noch "pauschalierte" Materialkosten, die alles und nichts beinhalten können und den berechneten Arbeitsaufwand kann man nur schwer nachvollziehen. Aber bitte schön, Maschinenstunden berechnen? Sollte ich demnächst eine Computergebühr verlangen? Schließlich benötige ich den ja auch für meine Arbeit oder vielleicht kosten die Brötchen demnächst 5 cent weniger und der Backwarenverkäufer schlägt noch 5 cent Ofengebühr auf, wär doch mal was Neues. Ich bin fassungslos und ärgere mich nur noch.
Kein Wunder, dass Do-It-Yourself-Kurse immer mehr Zulauf finden.

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